3D & MOTION 28. Juli 2026

Reel-Nächte. Hochkant denken.

Warum 9:16 einen eigenen Rhythmus braucht. Notizen aus späten Schnittstunden.
Farbige Lichtkurven auf schwarzem Grund
Farbe, Takt und wenig Schlaf.

Mein erster Entwurf war einfach ein breites Video mit abgeschnittenen Seiten. Im Hochformat blieb davon viel Bewegung, aber kein Blickpunkt. Also begann ich noch einmal bei 9:16.

Seitdem setze ich zuerst eine senkrechte Achse. Schrift und Motiv teilen sich diese Linie. Der Schnitt folgt danach. Das klingt streng — und macht jede Bewegung freier.

Der Takt.

Hochkant ist kein Ausschnitt. Es ist ein eigenes Bild. Beim nächsten Reel beginne ich wieder mit der Achse — und erst danach mit dem Material.

Noch eine Nacht? Die nächste Notiz wartet.

Alle Projekte Zum Blog